Dokus Fernblick

Dokus über den Kaukasus

Landschaften, Menschen, Mentalitäten, das Schöne und das Kritische stimmen Sie auf eine Reise ein. Eine Auswahl an TV-Dokumentationen bringt Ihnen die Region Kaukasus näher. 

Entgiftung, Verzicht, Offenbarung

Природа, природы, мн. нет, ·жен. Совокупность естественных условий на земле (поверхность, растительность, климат), органический и неорганический мир, все существующее на земле, не созданное деятельностью человека.
 
Оптимизм, (от лат. optimus — наилучший) — Воззрение, по которому существующий мир есть лучший из возможных, и все в нем совершающееся ведет к добру. […] Бодрое и жизнерадостное мироощущение, исполненное веры в будущее; склонность во всём видеть хорошие, светлые стороны (противоп.: пессимизм). […] что развитие жизни идет по пути совершенствования, и утверждающее преобладание в мире добра над злом;
 
Йо́га, (санскр., буквально — связь, единение, сосредоточение, усилие) В самом общем смысле — учение и метод управления психикой и физиологией человека в целях достижения высших психических состояний. В этом смысле Йога составляет необходимую часть всех философских и религиозных систем древней и средневековой Индии, рассматривается в них как важнейшее средство реализации этических идеалов, высшим из которых является полное освобождение человека от пут материального существования.
 

Eine Sommerreise durch den Kaukasus

Folge 9 (43 Min.) Auf Entdeckungstour durch Aserbaidschan

Ville Haapasalo trifft im reichsten Land des Kaukasus ein, in Aserbaidschan. Seine Reise beginnt in Baku, der Hauptstadt des Landes und größten Hafenstadt am Kaspischen Meer. Der Wohlstand des Landes ist offenkundig. Riesige Offshore-Erdölfelder sowie beachtliche Erdgasvorkommen haben Aserbaidschan einen Geldsegen beschert, der in die weitere Entwicklung des Landes investiert wird. In der aserbaidschanischen Hauptstadt kostet Ville Haapasalo zunächst eine traditionelle Suppe, die zwölf Stunden lang in Wasser gegarte Kalbsfüße enthält und völlig ungewürzt ist. Diese Suppe schmeckt nur wenigen Ausländern und Ville Haapasalo bildet keine Ausnahme. Während sie die Suppe essen, berichten die Männer von der im Land weit verbreiteten Korruption. Am folgenden Morgen setzt Ville Haapasalo seine Entdeckungsreise in der Altstadt von Baku fort, die ein mittelalterliches Juwel ist. Zahlreiche archäologische Funde zeugen von den Tausenden Karawanen, die auf ihrem Weg entlang der Seidenstraße durch Baku gezogen sind. Um sich ganz der Atmosphäre hinzugeben, genießt Ville Haapasalo ein Bad im ältesten Hamam der Stadt. Anschließend empfiehlt ihm ein Freund einen Besuch in Ivanovka, einem drei Autostunden von Baku entfernten Dorf, in dem vorwiegend Russen leben. Dort befindet sich die einzige Kommune Aserbaidschans, die das Kolchosen-System nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufrechterhalten hat. Anders als in der ehemaligen UdSSR sind die Menschen dort jedoch sehr religiös. Sie gehören zu der kleinen Glaubensgemeinschaft der Molokanen. (Text: arte 2015)
 

Bilder aus dem Kaukasus

Es wurde hell. Er versuchte sich an Stichworte zu erinnern, die er auf seiner nächtlichen Anreise las – «Hohe Berge, ethnischer Flickenteppich, Sprachenvielfalt, Wein? Viel Geschichte und Konfliktpotenzial?!» – Verschlafen blickte er auf die vom Sonnenaufgang angeleuchtete Bergkuppel. Schafe und Ziegen überströmten die Hänge. Unsichtbare laute Männerstimmen verhallten in einem unverständlichen Wortgefecht. Er beobachtete aus seinem Fenster wie ein kleines Mädchen einen Verkaufsstand aufbaute – Wassermelonen, Pfirsiche und Feigen wurden darauf sorgfältig aufgereiht. «Wild, Unnahbar, Stolz» –, Kaukasusfieber?

 

Woher stammen diese Bilder? Welche ist die Grundlage eines solch positiven Gefühls und der Assoziationen, die der Gedanke an Kaukasus in uns hervorruft und gleichzeitig unseren Sehnsüchten schmeichelt?